Impfung schützt Kinder vor PIMS!

Das Center for disease Control and Prevention (CDC) veröffentlicht in seinem aktuellen Wochenbericht (MMWR, download s.u.) eine Studie zur Effektivität der BionTech-Impfung zur Verhinderung des sog. Pädiatrischen Multisystem Inflamations-Syndrom (PIMS). In dieser Case-Control-Studie, die von Juli bis Dezember 2021 durchgeführt wurde, wurden Kinder und Jugendliche von 12 - 18 Jahren erfasst, die auf Grund einer schweren (Multisystem-) Erkrankung stationär behandelt werden mussten. 102 PIMS-Patienten (im englischen Multisystem inflammatory syndrome in children = MIS-C) wurden mit 181 stationären Patienten mit anderen Erkrankungen verglichen. Der Altersmedian lag bei 14.5 Jahren. 38 Kinder mit PIMS benötigten intensive lebensunterstützende Maßnahmen (Beatmung, Kreislaufmedikamente, ECMO), alle waren nicht geimpft! Die statistische Analyse in dieser Case-Control-Studie zeigt, dass die Impfung mit BionTech mit einer Wirksamkeit von 91% vor PIMS schützt. Kinder im Alter von 5-11 Jahren konnten bis vor kurzem noch nicht geimpft werden. Für diese Altersgruppe ist das Risiko ein PIMS besonders hoch. Die vorliegende Studie unterstreicht die Bedeutung der Impfung für alle Altersgruppen die zur Impfung zugelassen sind.

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Impfung schützt vor PIMS CDC MMWR 7.1.2022
22-01-15 Zambrano Effectivness of BNT162
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Ein freundlicher Gruß aus dem friesischen Norden vom Universitäts Klinikum Schleswig-Holstein (UKSH) an alle Franken:

 

"Si keen Bangbüx - latt di impen!"

Corona-Impfung für 5 - 11 jährige Kinder

Der BionTech Impfstoff wurde Ende November von der Europäischen Arzneimittelbeörde EMA zugelassen. Damit kann er in allen Ländern der EU verabreicht werden. Am 13.12.21 ist der Impfstoff in Deutschland verfügbar. Die STIKO empfiehlt  zunächst die Impfung von Kindern mit Vorerkranlungen oder wenn ein enger Kontakt zu Risikogruppen (z.B. Großeltern oder schwer erkrankte Angehörige) besteht, Die Impfkommission legt es aber auch ausdrücklich in das Ermessen der Eltern alle Kinder nach entsprechender Aufklärung impfen zu lassen. Wir werden am 13.12.21 mit der Impfung beginnen.  Wenn noch nicht geschehen, vereinbaren Sie bitte einen Termin bevorzugt per E-mail oder auch telefonisch. Es sind bereits eine Vielzahl Kinder angemeldet, die Impfung erfolgt in der Reihenfolge der Anmeldung.

Bitte bringen Sie die ausgefüllten Aufklärungs- und Einwilligungsbogen (Download s.u.) mit.

Weitere Informationen zur Impfung finden Sie unten.                                                                                                          12.12.21

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BionTech Impfstoff Einwilligungsbogen Kinder und Erwachsene
21-12-09 mRNA Einwilligung Erwachsene un
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BionTech Impfstoff Aufklärungsbogen Kinder und Erwachsene
21-12-09 mRNA Aufklaerungsbogen-de Erwac
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Aufklärungs- und Einwilligungsbogen in weiteren Sprachen finden Sie auf der Homepage des RKI unter folgendem Link:

 

https://www.rki.de/DE/Content/Infekt/Impfen/Materialien/COVID-19-Aufklaerungsbogen-Tab.html

 

 

 

Covid-19 Impfstoffe für Kinder

 

Gerber JS, Offit PA; Editorial aus Science, 18.11.2021 (Übersetzung aus dem Englischen)

 

 

Anfang dieses Monats empfahl der US Center for Disease Control and Prevention (CDC) den Impfstoff von BionTech/Pfizer für Kinder im Alter von 5 bis 11 Jahren - das sind in den USA 28 Millionen Kinder.

 

Umfragen zeigen jedoch, dass 42 bis 66 % der Eltern der Impfung zögerlich oder ablehnend gegenüber stehen. Ohne Impfung ist es aber wahrscheinlich, dass sich fast jeder - auch kleine Kinder - mit SARS-CoV-2 infizieren wird.

 

Die Frage, die sich Eltern stellen müssen, lautet also: Was ist schlimmer, die Impfung oder die natürliche Infektion?

 

Machen Sie keinen Fehler - COVID-19 ist eine Kinderkrankheit. Als SARS-CoV-2 Anfang des Jahres  2020 in die USA kam, machten Kinder weniger als 3 % der Fälle aus; aktuell sind es mehr als 25 %. Mehr als 6 Millionen US-Kinder sind mit SARS-CoV-2 infiziert, darunter 2 Millionen im Alter zwischen 5 und 11 Jahren. Im Oktober 2021 infizierten sich etwa 100.000 Kinder pro Woche. Von den Zehntausenden von Kindern die ins Krankenhaus eingeliefert wurden, hatte etwa ein Drittel keine Vorerkrankung, viele mussten auf die Intensivstation. Fast 700 Kinder sind an COVID-19 gestorben, die SARS-CoV-2-Infektion zählt aktuell zu den 10 häufigsten Todesursachen bei US-Kindern. Dagegen ist kein Kind an den Folgen der Impfung gestorben. Viele Eltern sind besorgt, dass der mRNA-Impfstoff von BionTech/Pfizer nicht ausreichend an kleineren Kindern getestet wurde.  In einer Studie mit etwa 2400 Kindern zwischen 5 und 11 Jahren, die durchgeführt wurde, als die Delta-Variante der vorherrschende Stamm war, betrug die Wirksamkeit des Impfstoffs 90,7 % gegen symptomatische Erkrankung.

 

Die Phase-3-Studie von Pfizer an Erwachsenen umfasste etwa 40 000 Teilnehmer. Wie konnte die CDC sicher sein, dass der Impfstoff bei Kindern sicher ist angesichts der geringen Größe der Studie, insbesondere im Hinblick das Problem der Myokarditis? In Studien nach der Zulassung, ist eine Myokarditis bei etwa 5 von 1.000.000 Personen aufgetreten, die mRNA-COVID-19-Impfstoffe erhielten, möglicherweise sogar 1 von 10.000 bei jungen Männern. Aber der Kontext ist wichtig. Die Impfstoff-assoziierte Myokarditis war bisher relativ mild und selbstbegrenzend. Grundlegend anders sind die kardialen Auswirkungen, nach COVID-19 oder dem multisystemischen Entzündungssyndrom (PIMS), die typischerweise mit einer schweren kardialer Dysfunktion einhergehen und eine Intensivmedizinische Behandlung benötigen. Außerdem ist sowohl in Israel als auch in den Vereinigten Staaten die Inzidenz von Myokarditis bei Kindern im Alter von 12 bis 15 Jahren, die mit mRNA-Impfstoffen geimpft wurden, weniger häufig als in der Altersgruppe der 16- bis 25-jährigen Altersgruppe. Und da die Dosis des Kinder-Impfstoffs nur ein Drittel der Dosis für ältere Jugendliche beträgt, wird die Myokarditis in der jüngeren Altersgruppe wahrscheinlich noch seltener auftreten.

 

Die Myokarditis ist nur ein Teil der Nutzen-Risiko-Analyse. Für eine gute soziale und emotionale Entwicklung müssen Kinder zur Schule gehen, mit Freunden spielen und an außerschulischen Aktivitäten teilnehmen.  Das ist ihr Leben.  Seit August 2021 waren mehr als 2000 Schulen in den USA gezwungen wegen COVID-19-Ausbrüchen zeitweise zu schließen, wovon mehr als mehr als 1 Million Schüler betroffen waren. Die Unterbrechung des Schulbetriebs hat den Kindern mehr geschadet als jede nachweisbare Impfstoff Nebenwirkung, einschließlich der Verschlechterung der psychischen Gesundheit, der Bildungslücken und verminderte körperliche Aktivität.  Diese Schäden haben unverhältnismäßig viele Farbige, indigene Menschen und Menschen mit niedrigeren sozioökonomischen Status betroffen, was gesellschaftliche Ungleichheiten weiter verschärft.

 

Der Verzicht auf routinemäßige Gesundheitsfürsorge und Routineimpfungen hat ebenfalls potenziell verheerenden Folgen für die Zukunft. Darüber hinaus leben Kinder eng  mit Erwachsenen zusammen und können diesen die SARS-CoV-2-Infektion weitergeben - Erwachsene, die mit dieser Infektion überfordert sein können.

 

Und Kinder wachsen heran. Die Länder werden eine stark geschützte Bevölkerung brauchen, solange es COVID-19 auf der Welt gibt, was wahrscheinlich noch Jahre, wenn nicht Jahrzehnte sein werden.  Die Impfung aller Kinder gegen SARS-CoV-2, könnte eine der wirkungsvollsten Gesundheitsbemühungen sein, die die USA seit Jahrzehnten gesehen haben.

 

Zwar verlaufen die meisten Infektionen mit SARS-CoV2 bei Kindern asymptomatisch oder leicht, einige werden aber sehr krank und eine kleine Anzahl wird sterben. Aus diesem Grund werden Kinder gegen Grippe, Meningitis, Windpocken, Hepatitis (und Masern Anmerkung von mir) geimpft  - keine dieser Krankheiten hat eine so hohe Mortalität wie SARS-CoV-2. Einige Eltern zögern verständlicherweise ihre kleinen Kinder zu impfen. Die Entscheidung, sich nicht impfen zu lassen, ist jedoch keine risikofreie Entscheidung, sondern die Entscheidung, ein anderes und größeres Risiko einzugehen. Die medizinische Gemeinschaft muss sich bemühen, dies der Öffentlichkeit klar zu machen. Es könnte eine der wichtigsten Gesundheitsentscheidungen sein, die Eltern treffen werden.

 

Das Paper aus Science finden Sie hier im Original als Download

 

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Gerber JS, Offit PA Covid-19 vaccines for children. Science 18.11.2021
21-11-18 Gerber JS, Offit PA Covid-19 va
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Über die EMA-Zulassung und Auslieferung des BionTech-Impfstoffs für 5 - 11 Jährige werden wir Sie auch hier informieren. Sie können ihr Kind schon jetzt für die Impfung vormerken lassen.

Zulassungsstudie zur Impfung von 5-12 Jährigen von BionTech/Pfizer veröffentlicht!

 

Im New England Journal of Medicine wurde die Phase I-II/III - Studie zur Wirksamkeit und Verträglichkeit des Corona-Impfstoffs BNT162b2 (Comirnaty) bei 5-12 Jährigen veröffentlicht. Auf Grund dieser Daten wurde in den USA von der FDA die Notfallzulassung erteilt, so dass jetzt Kinder ab dem Alter von 5 Jahren geimpft werden können. Mit der Zulassung durch die Europäische Arzneimittelbehörde EMA ist in den nächsten Wochen zu rechnen.

 

In der Phase I der Studie (Walter et al. NEJM 2021 download s.u.) wurde zunächst eine Dosisfindung vorgenommen. Ein Drittel der "Erwachsenen-Dosis" ergab eine vergleichbare Immunreaktion wie bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen, sodass in der Phase II/III 10µg je Dosis appliziert wurden. Gut 1500 Kinder erhielten im Juni 2021 zweimal 10µg Wirkstoff im Abstand von 3 Wochen, 750 Kinder erhielten ein Placebo. Der Alters-Median lag bei 8.2 Jahren (5-11 Jahre). Die Nachbeobachtung erstreckte sich bis zum September 2021.

Die Höhe der neutralisierenden Antikörper lagen bei den Kindern von 5-11 Jahren nach einer Dosis von 10µg in der gleichen Höhe wie in der vorangegangenen Studie bei 16-25 Jahre alten Probanden nach einer Dosis von 30µg.

Impfreaktionen wie Fieber, Abgeschlagenheit oder Kopfschmerzen waren ebenfalls vergleichbar. Schwere der Impfung zuzuordnende Komplikationen (SAE = Severe Adverse Events) wurden nicht verzeichnet. In der Verumgruppe erkrankten 3 Kinder an Covid-19, in der Placebogruppe waren es 16 Kinder. Es errechnet sich eine  Wirksamkeit der Impfung von 90.7%. Schwere Covid-19 Verläufe oder ein Entzündungssyndrom (PIMS) traten nicht auf.

Die Ergebnisse dieser Zulassungsstudie sind mit den Zulassungsstudie bei älteren Kindern vergleichbar, sodass von einer guten Schutzwirkung gegenüber Covid-19 ausgegangen werden kann.

Jetzt ist das Ergebnis der EMA - Bewertung abzuwarten.

 

 

 

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Studie zur Wirksamkeit der Covid-19 Impfung bei Kindern von 5 - 11 Jahren
21-11-11 Walter Evaluation of the BNT162
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STIKO empfiehlt heterologes Impfschema nach Erstimpfung mit Astra

 

Aufgrund der schnellen Ausbreitung der "Delta-Variante" hat die STIKO ihre Impfempfehlungen angepasst. Die indische "Delta-Variante" ist deutlich ansteckender als bisherige Virusvarianten. Sie breitet sich in Deutschland rasch aus, vermutlich liegt der Anteil bereits jetzt - erfreulicherweise auf niedrigem Niveau - bei über 50%.

In Großbritannien ist "Delta" schon länger die dominierende Variante. Dort wurde überwiegend mit "Astra" geimpft. Über 85% der Bevölkerung hat schon mindestens eine Impfung erhalten, 63% sind vollständig geimpft. Dennoch stiegen die Infektionen mit "Delta" in den letzten Wochen drastisch, die 7-Tage-Inzidenz liegt aktuell bei fast 230/100.000.  Insbesondere bei noch nicht vollständiger Impfung ist das Ansteckungsrisiko nicht unerheblich, so dass in GB die Impfkampagne nochmals forciert wurde.

Seit einigen Wochen ist u.a. aus einer spanischen Studie und aus Daten der Charité bekannt, dass ein heterologes Impfschema, die Kombination von zunächst "Astra" gefolgt von "BionTech" oder "Moderna", einen höheren Schutzeffekt hat als zwei "Astra-Impfungen". In Anbetracht der ansteckenden Delta-Variante wird von der STIKO nun dieses heterologe Impfschema für alle Altersgruppen empfohlen. Die Zweit-Impfung mit einem mRNA-Impfstoff (BionTech oder Moderna) kann frühestens 4 Wochen nach der Astra-Impfung erfolgen.

 

Selbstverständlich werden wir diese Empfehlung umsetzen. Sofern gewünscht, werden alle "Astra-Erstgeimpften" die zweite Dosis mit "BionTech" erhalten. Bitte haben Sie Verständnis, dass wir dies nur schrittweise umsetzen können. Für die KW 27 (5.-9.7.) wurde bereits die Astra-Zweitimpfungen bestellt, ein schneller Wechsel auf BionTech ist nicht mehr möglich. Da unsere Praxis vom 13.-16.7. geschlossen ist, können die meisten Zweitimpfungen mit BionTech erst ab dem 19.7. erfolgen.

 

 

 

Priorisierung in Bayern aufgehoben

Zum 20.5.21 wird in Bayern die Impfstoffpriorisierung in den Hausarzt- und Kinderarztpraxen aufgehoben. Zeitgleich wurden allerdings durch die zuständigen Behörden auch Lieferengpässe bei dem Impfstoff von BionTech angekündigt! Auf Grund der großen Nachfrage nach Impfterminen in unserer Praxis können wir aktuell keine neuen Anfragen für Impftermine bei Erwachsene entgegennehmen.

 

Impfungen ab 12 Jahre möglich!

Davon nicht betroffen sind Jugendliche zwischen dem 16. und 18. Geburtstag! Sie können sich jetzt melden, da die Priorisierung nicht mehr gilt. Ebenso ist die Impfung von Kindern und Jugendlichen von 12 bis 15 Jahren möglich, da der BionTech-Impfstoff jetzt auch für diese Altersgruppe zugelssen ist. Die STIKO wird voraussichtlich die Impfung nur für Kinder mit Vorerkrankungen oder engen Kontakt zu nicht geimpften Risikogruppen dezidiert empfehlen. Da der Impfstoff von der europäischen Arzneimittelbehörde EMA offiziell zugelassen ist, kann die Impfung nach entsprechender Beratung dennoch erfolgen.

Kinder erkranken glücklicherweise selten schwer durch SARS-CoV-2. Komplikation wie das Entzündungs-Syndrom (PIMS) oder langanhaltende Symptome im Sinne eines "Long-Covid" treten aber doch in relevanter Zahl auf. Die Anzahl des PIMS wird von der Gesellschaft für Pädiatrische Infektiologie (DGPI) systematisch erfasst. Sie liegt Stand 6.6.21 bei bundesweit 342 Fällen,  insgesamt sind bislang ca. 363000 Kinder unter 15 Jahren positiv auf SARS-CoV-2 getestet. Selbst wenn eine Dunkelziffer bei den positiv getesteten von 2-3 unterstellt wird, bleibt doch ein Risiko von 1:1000 bis 1:3000 an PIMS zu erkranken. In Studien wird die Häufigkeit von "Long-Covid-Symptomen" bei positiv getesteten Kindern und Jugendlichen mit 5-10% angegeben.

Die Wirksamkeit und Verträglichkeit der Impfung liegt nach bisherigen Daten in der gleichen Größenordnung wie bei (jüngeren) Erwachsenen. Die Zulassungsstudie (Frenck et al. NEJM 2021, Download s.u.) zeigte eine sehr gute Wirksamkeit, kein Kind in der Verumgruppe erkrankte nach der zweiten Impfung, gegenüber 16 positiven Fällen in der Placebogruppe. Die Impfreaktionen waren mit denen der 16-25 jährigen Probanden in der ersten Zulassungsstudie vergleichbar.

 

Wenn Sie ihr Kind gegen SARS-CoV-2 impfen lassen möchten, vereinbaren Sie bitte einen Beratungs-/Impftermin.

 

 

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Frenck et al. NEJM 2021, Zulassungsstudie für BionTech-Impfstoff bei 12-15 Jährigen
21-06-06 Frenck Safety Immunogenicity an
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Ab 12. April Corona-Impfung auch in unserer Praxis möglich

 

Im Kampf gegen die Pandemie sind Impfungen entscheidend. Ab April können Hausärzte, aber auch Kinderärzte in der Praxis impfen. Wir sind überzeugt, dass jeder kleine Beitrag zum Erfolg der Impfkampagne beiträgt und werden uns daher ab

12. April an den Impfungen beteiligen.

 

Aktuell können nur Menschen mit „hoher Priorität“ (Priorisierungsgruppe 2)  geimpft werden.  

 Dazu zählen zum Beispiel Alter über 70 Jahre oder unabhängig vom Alter unter anderem:

 

Menschen mit schweren Vorerkrankungen

 

2 enge Kontaktpersonen von Schwangeren  oder Pflegebedürftigen

 

Bestimmte Personen aus der Behindertenpflege

 

Beschäftigte in medizinischen Einrichtungen mit hohem oder erhöhtem Risiko

 

Polizei und Ordnungskräfte

 

Kita-Personal und Kindertagespflege

 

Personal an Grund-, Förder- und Sonderschulen

 

Bewohner und Personal von Flüchtlingseinrichtungen

 

Unten finden Sie die detaillierte Aufstellung zum Download.

 

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass wir uns an diese gesetzlichen Vorgaben halten müssen!

 

Für Kinder ist bislang kein Impfstoff zugelassen! Jugendliche können aktuell erst ab einem Alter von 16 Jahren mit dem Impfstoff von BionTech geimpft werden, sofern sie zur Priorisierungs-Gruppe 2 zählen.

 

Falls Sie die o.g Kriterien für eine „hohe Priorität“ erfüllen und eine Impfung bei uns wollen, melden Sie sich bitte telefonisch oder schreiben Sie uns eine E-Mail mit Angabe Ihrer Telefonnummer für einen Rückruf. Wir benötigen eine Begründung aus der die „hohe Priorität“ hervorgeht. Am Impftermin muss die Priorität durch Dokumente belegt werden (Altersnachweis, Bescheinigungen des Arbeitsgebers, Ärztliche Atteste, Bescheinigungen der Krankenkasse, Bestätigung der Schwangerschaft etc.)!

 

 

 

 Der Impfstoff wird nur in kleinerer Anzahl für jeweils eine Woche geliefert.  Die Impfungen werden in der Mittagszeit ab ca. 12 Uhr  durchgeführt. Es muss eine Nachbeobachtungszeit von 15 min. eingehalten werden.

 

Wir haben keinen Einfluss welcher Impfstoff geliefert wird! Der Impftermin ist nach Bestätigung verpflichtend!

Es darf kein Impfstoff verfallen.

 

Mit der Erstimpfung wird der 2. Termin nach ca. 6 oder 12 Wochen direkt vergeben.

 

 

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Priorisierung der Impfung
Schaubild_Corona_Impfgruppen.pdf
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